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Porsche Sport Driving School

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Kaum eine andere Marke bietet ihren Kunden eine geeignetere Modellpalette, die den Spagat zwischen Brötchen holen und Rennstrecke perfekter hinbekommt, als Porsche. Seit je her, stehen Zuffenhausener Fahrzeuge für Sportlichkeit, Performance, Rennerfolge, sowie Qualität, Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit. Also perfekt für Fahrer, die ihr liebstes Stück nicht nur auf der Straße, sondern gelegentlich auch auf Rennstrecken schnell bewegen möchten.

Wollen und Können sind jedoch zwei verschiedene Paar Schuhe. Nicht jeder kann wie er will. Für diesen Fall kann die Porsche Sports Driving School Abhilfe schaffen. In verschiedenen Stufen - vom Anfänger bis zum Profi - gibt es neben dem klassischen Rundstreckentraining, auch Lehrgänge für Geländeeinsätze, Wintertraining, sowie separate Kurse für Frauen.

Eine beliebte Kurs-Variante ist der Track Day. Neben einem relativ kurzen theoretischen Teil, geht es bei dieser Veranstaltung hauptsächlich um das Fahren. Auf dem Hockenheimring hatte ich die Gelegenheit, als Gast der Porsche Sports Driving School, das Geschehen zu begleiten. Nachdem die 84 Teilnehmer früh am Morgen an der Strecke eingetroffen sind, wurden zunächst Gruppen gebildet. Dies ist notwendig, da Fahrzeuge und Fahrer nun mal unterschiedliche Leistungen vorweisen. In sieben Gruppen eingeteilt, geht es mit dem jeweiligen Instruktor auf die Piste. Erstmal zur Erklärung der wichtigsten Schlüsselstellen der Rennstrecke.

Mit großer Geduld, unglaublichem Fachwissen und tollen Erläuterungen werden Ideallinie erklärt, Tipps und Tricks mitgegeben und auf die Tücken der einzelnen Passagen hingewiesen. Bei anderen Veranstaltungen habe ich des Öfteren erlebt, dass die Instruktoren und das Personal nicht direkt mit der jeweiligen Firma zu tun hatten, sondern "gemietet" oder durch ein Wochenendlehrgang vorbereitet worden sind. Bei Porsche läuft das anders. Die Instruktoren sind im eigentlichen Leben meist in der Entwicklung tätig und kennen die Fahrzeuge bis zur letzten Schraube. Andreas Preuninger, mein Gruppenleiter, ist z.B. für die Entwicklung des Porsche 911 GT3 verantwortlich. Wenn das mal keine Kompetenz ist. Auch Rennfahrer Christian Engelhart, der im Porsche Carrera Cup unterwegs ist, gibt wertvolle Tipps aus Erster Hand.

Nach der Einweisung geht es gruppenweise hinter dem jeweiligen Instruktor auf die Strecke, um das eben erlernte in die Tat umzusetzen. Kurz zum Fahrerbriefing und wieder raus. Diesmal nicht im Gänsemarsch, sondern jeder wie er will. Als Beifahrer von Andreas Preuninger, werden mir zwei Dinge schnell klar. Man überschätzt sein eigenes Fahrkönnen, wenn man sieht, wie ein Profi über die Piste jagt. Und erkennt welches Potential in einem GT3 RS steckt. Aber wir sind ja zum lernen hier.

Mittlerweile ist es Mittag und der Hunger kommt. Ebenso erstklassig wie die Fahrzeuge ist das reichhaltige Buffet. Beim Essen werden eifrig Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht. Über Ideallienie und Reifendruck diskutiert, und Kontakte geknüpft. Es sind übrigens nicht nur Porsche-Fahrer anwesend, sondern auch ein paar Fahrer anderer Marken, die natürlich genauso willkommen sind. Wer nicht mit dem eigenen Auto antreten möchte, kann sich ein Fahrzeug mieten. Es stehen genügend Carrera 4S oder Cayman S zur Verfügung. Eine anwesende Gruppe hat z.B. das Glück, einen spendablen Chef zu haben, der seine Belegschaft zum Fahrertraining eingeladen hat.

Gestärkt geht es wieder auf die Strecke. Das Rennfieber hat jetzt alle gepackt. Egal ob im historischen Elfer oder im Carrera GT, jeder will es wissen. Der Nachmittag steht unter dem Motto, freies Fahren. Und wie Andreas Preuninger schon sagte, "üben, üben, üben". Aber die Kräfte, die auf den Körper einwirken und vor allem die Konzentration, machen wirklich müde. Hier kann man ansatzweise fühlen, was richtige Rennfahrer durchmachen müssen. Deshalb werden die Pausen der Teilnehmer zum Schluss hin auch länger.

Eine gute Gelegenheit, um die ausgestellten Fahrzeuge aus dem Tequipment Zubehörprogramm oder die vielen schönen Accessoires der Driver´s Selection zu betrachten. Der Tag geht langsam zu Ende. Das Adrenalin wird noch eine Weile die Mündigkeit im Griff haben, aber heute Abend werden alle gut schlafen und auf einen aufregenden und unvergesslichen Tag zurück blicken. Projektleiterin Claudia Schäffner kann zufrieden sein. Alle hatten einen tollen Tag, viel gelernt und neue Freunde gewonnen. Was will man mehr.

 

Nähere Infos über Kurse, Preise und Termine finden sie unter www.porsche.de

Text und Bilder: Dirk Schmied

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