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BMW M 135i kommt

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Die BMW M GmbH will noch in diesem Jahr ein heißblütiges 1er Coupe mit M Genen auf den Markt bringen.

Nachdem der Chef der kleinen Edelschmiede aus Garching bereits im November die Gerüchteküche um einen Nachfolger des legendären 2002 tii angeheizt hatte, scheinen die Vermutungen endlich konkret zu werden. Nach unseren Information soll es noch im dritten Quartal 2010 einen vermutlich 340-360PS starken M Ableger des 1er Coupes geben. 

Das Triebwerk entspricht weitgehend dem Biturbo-Sechszylinder aus dem Z4 35is. Um den Wagen erschwinglich zu machen wird auf unnötige Technikgimmicks verzichtet. Der vermutlich M 135i getaufte Giftzwerg verzichtet auf Carbondach und Doppelkupplung. Spaß durch Leistung lautet das Motto und so wird die Kraft ausschließlich mittels 6-Gang Handschaltung übertragen.

Deutlich agiler

Beim Fahrwerk ist zum jetzigen Zeitpunkt das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die Entwickler haben allerdings die Aufgabe den Wagen deutlich agiler zu machen als das diesbezüglich etwas enttäuschende 135i Coupe. Es wird somit auch nicht bei lediglich härter abgestimmten Federn und Dämpfern bleiben. Der Einsatz eines mechanischen Sperrdifferentials erscheint wahrscheinlich. In jedem Fall aber soll eine dezente Spoilerlippe hinten für mehr Anpressdruck sorgen. Leicht ausgestellte Kotflügel vorne und hinten erlauben breitere Spur und Reifen.   

Mittels Overboost Funktion wird der aufgeladene Sechszylinder mindestens 500 Nm im Maximum auf die Kurbelwelle wuchten. Ein konkurrenzloser Wert in seiner Klasse. Mit einem DIN Leergewicht von knapp unter 1500 kg (das 135i Coupe liegt bei 1485kg) wird der kleine Kraftzwerg zum Ampelschreck. Bei der Beschleunigung von 0-100 soll der „kleine“ M auf Augenhöhe mit dem aktuellen M3 sein. Das würde einen Wert von 4,8 Sekunden bedeuten. Bei der Beschleunigung von 0-200 wird der aufgeladene 1er zum großen Bruder einen Respektabstand von etwa einer Sekunde halten. (zu erwartender Wert somit ca. 18 Sekunden). Die Höchstgeschwindigkeit liegt wie üblich bei limitierten 250 km/h.

Unter 50.000,-- Euro

Das Beste an dem geistigen Nachfolger des 2002 turbo ist aber der Preis. Für deutlich unter 50.000 Euro inkl. MwSt. wird man das Münchner Gegenstück zum Audi RS3 erwerben können. Soviel Power für so wenig Geld gibt es somit höchstens beim US Importeur.

Der interessierte Enthusiast wird sich an der Stelle vielleicht fragen, was denn aus dem M3 werden soll, wenn ihm ein so potenter Bruder zur Seite gestellt wird? Die Antwort lautet: Der Nachfolger wird kommen und er wird schneller und cleverer als je zuvor. Mehr zu diesem Thema in Kürze bei Autos-pur.de…

 

Text: Martin Englmeier

Bilder: BMW

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