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Hennessey Venom GT

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Bis zu 1.200 PS bei knapp über 1.200 Kilo Gewicht.

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John Hennessey aus Texas hat es wahr gemacht. Noch vor rund 2-3 Jahren wurde die Idee dieses Supersportwagens vorgestellt. In der nicht immer realen Welt der Concept-Cars ist eine Umsetzung oftmals reine Theorie. Deshalb freut es uns umso mehr, dass John Hennessey sein Wort gehalten hat. Hennessey ist bekannt für seine extrem starken Motorumbauten etwaiger Sportwagen. Bekannt geworden durch die über 1000 PS Version der Dodge Viper. Die sogar den Bugatti Veyron beim Sprint auf 300 km/h geschlagen hat.

Am 29.03.2010 wurde nun das fertige Auto in England vorgestellt. Die Motoren und die Firmenzentrale des Venom GT stammen zwar aus Amerika, doch das Chassis kommt aus England. Genauer gesagt von der Lotus Elise. Was auch optisch nicht zu übersehen ist. Der 6,2 Liter V8 LS9 Kompressor, der von der Corvette ZR1 abstammt, wird in Texas präpariert und nach England, nähe Silverstone geschickt. Dort wird das Auto zusammengebaut und getestet.

Leichtgewicht: nur knapp über 1.200 Kilo

Das Chassis des Venom GT ist super leicht. Neben den besagten Elise Zutaten, wird ein aus Carbon bestehender Body darüber gestülpt. Sogar die Räder sind aus dem hochfesten und leichten Material. Mit all der Technik und dem großen V8 wiegt der Venom GT gerade einmal knapp über 1.200 Kilo. Für sich gesehen schon mal ein Spitzenwert. Doch erst in Kombination mit dem Motor, wird es eine Sensation.

Wenigstens 725 PS holt Hennessey aus dem ZR1 Motor. Bei Stufe 2 sind es bereits glatte 1.000 PS. Und wer möchte kann sogar 1.200 PS bestellen. Das wäre dann ein Leistungsgewicht von nur 1.071 kg/PS. Nahezu Konkurrenzlos würde ich sagen. Wie sich das in Beschleunigung und Topspeed auswirkt, ist nur zu erahnen. Genaue Daten sind noch nicht bekannt. Zumindest in der Beschleunigung wird er wohl ziemlich alles in den Schatten stellen.

Abtrieb: aktive Aerodynamik

Für die nötige Bodenhaftung und Abtrieb sorgt eine aktive Aerodynamik. Ein einstellbarer Heckflügel und das höhenverstellbare Fahrwerk pressen zusammen mit den Michelin PS2 Reifen den Venom GT auf die Straße. Eine ebenfalls einstellbare Traktionskontrolle hält die gewaltige Power, die auf die Hinterräder losgelassen wird,  im Zaum. Dazu braucht es auch die nötigen Bremsen, welche von Spezialist Brembo kommen. 6 Kolben vorne und 4 Kolben hinten nehmen die 380mm Carbon/Keramik Scheiben in die Zange. Geschaltet wird mittels eines Ricardo 6-Gang Getriebes.

Für Exklusivität ist gesorgt. Pro Jahr sollen gerade einmal 10 Fahrzeuge hergestellt werden. Derzeit liegen 4 Bestellungen vor. Was das Fahrzeug kosten wird, ist bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Entscheidet man sich für einen Kauf, gibt es ein eintägiges Fahrertraining gratis. Ein werkseigener Instruktor weiht den glücklichen Besitzer in die Geheimnisse des Venom GT ein. Auf der Rennstrecke. Je nach Bestell-Ort in England oder USA.

Spannende Aussichten

Momentan wird ein entsprechendes Händlernetz aufgebaut. Es soll Stationen in Europa, Australien, Asien, Russland und im Mittleren Osten geben. Mal sehen wann der Venom GT das erste Mal auf einen der etablierten Supersportler trifft. Und wie er sich schlägt. Oder wen.

 

Text: Dirk Schmied
Bilder: Hennessey

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