Dementsprechend gerüstet hat der GT sehr gute Anlagen um im Reigen der Supersportwagen ein Wörtchen mitzureden. Zumindest fahrdynamisch.
Der von dem Portugiesen Ernesto Freitas entworfene Zweisitzer ist sehr kompakt. Mit einer Länge von 4,24m ist der GT sechs Zentimeter kürzer als ein Lamborghini Gallardo. Dafür mit 1,98m (+8cm) breiter bei gleicher Höhe.
Die aus Kohlefaser bestehende Karosserie kommt ohne den Einsatz von Spoiler aus. Um dennoch genügend Bodenhaftung zu erreichen, wurde der Unterboden verkleidet und ein Difusor am Heck angebracht.
Das extrem leichte und steife Chassis mit Überrollschutzkäfig bestehend aus Stahl, Aluminium und Composite-Kunststoffen in Wabenstruktur wurde aus dem Rennwagen übernommen. Die vorderen und hinteren Hilfsrahmen sind aus stählernen Gitterverbänden geformt. Dementsprechend durchtrainiert bringt der Hansen GT lediglich 1.100 kg auf die Waage. Da haben die 500 PS des 5,0 Liter V10 leichtes Spiel. Das Drehmoment wird mit über 500 Nm angegeben. Fahrleistungen sind noch keine bekannt, dürften sich aber im Bereich eines Ferrari F430 Scuderia oder Lamborghini Gallardo Superleggera einordnen.
Frei nach dem Firmenmotto "back to basic" konzentriert sich der Hansen GT auf das Wesentliche. Viel Komfort- und Elektronikschnickschnack wird es wohl nicht geben. Auch keine Schaltvorgänge per Fingerklick. Ein manuelles 6-Gang Getriebe verlangt nach Handarbeit. Dafür gibt es ein rennmäßiges Fahrwerk mit Einzelradaufhängung und voll einstellbaren Federelementen. Die 18 Zöller (vorne 265/45, hinten 305/30) beherbergen große Bremsen im Format 380mm vorne (6 Kolbenzangen) und 355mm hinten (4 Kolbenzangen). Allerdings ohne Servounterstützung, was eine gute Beinmuskulatur des Piloten voraussetzt.
Das erste fahrfertige Exemplar soll noch dieses Jahr präsentiert werden. Ab 2008 ist eine Kleinserie von 5 Autos geplant. Also sehr exklusiv. Ca. 225.000 Euro soll er kosten. Wollen wir hoffen, dass es der Hansen GT auf die Straße schafft.
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