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Hennessey Venom GT

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Falsch! Nein, das ist kein Lotus Exige. Steve Everitt, der Designer dieses Gefährts kommt zwar aus England, aber damit ist auch schon Schluss mit irgendwelchen Gemeinsamkeiten. Das ist ein waschechter Ami.

Soll es zumindest werden, da sich das Auto noch in der Konzeptphase befindet und 2009 vorgestellt werden soll. Hennessey Performance Engineering aus Texas ist für dieses giftige (venom) Reptil verantwortlich. Hauptsächlich bekannt für heftiges Dodge Viper Tuning, dopen die Mannen um John Hennessey auch Fahrzeuge andere Fabrikate wie Ford, Jeep, AMG, Porsche etc.

Geplant ist, ein eigenes Auto auf die Räder zu stellen. Die Zutaten hören sich mehr als verlockend an. Eigentlich schon Angst einflößend. Zweisitzer, Mittelmotor, Heckantrieb, manuelles 6-Gang Getriebe, Karbonbremsscheiben. Gewicht: weniger als 1.250 kg. Nicht schlecht! Das kann der Exige aber noch besser. Kein Wunder, denn alleine der Motor des Venom GT dürfte ein Großteil der Kilos ausmachen.

Hier wird ein 8.5 Liter V10 aus der Dodge Viper Platz nehmen. Damit nicht genug, spendiert Hennessey dem Hubraumriesen noch 2 Turbolader. Das Ergebnis ist beängstigend. Glatte 1000 PS bei 5.200 U/min und knapp 1500 Nm Drehmoment bringen den leichten Venom GT in unvorstellbare Beschleunigungs- und Geschwindigkeitsbereiche. Die erwarteten Fahrleistungen lesen sich wie folgt: 0-100 km/h in knapp 2,5 Sekunden. Bis 300 km/h sollen 14 Sekunden vergehen. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 421 km/h angegeben.

Das mit der Höchstgeschwindigkeit ist so eine Sache. Die muss man erst mal fahren. Andere Projekte haben meist Ihre Vorgaben nicht erreicht. Mit Ausnahme des Bugatti Veyron, dem Lieblingsgegner von Hennessey. In einem Beschleunigungsduell hatte eine Viper (Venom 1000 Twin Turbo) mit 1.100 PS den Bugatti geschlagen. Dank besserer Traktion hatte zwar der Allradangetriebene Veyron bis 250 km/h die Nase vorne, aber von da an wendete sich das Blatt. Das mit der Beschleunigung glauben wir also schon.

Der Venom GT müsste das Dank seines niedrigen Gewichts alles noch besser können als die Viper.

Sollte das alles nichts Nützten, gibt es ja noch die Optionsliste. Die Leistung wird auf 1.200 PS erhöht, das 6-Gang Getriebe schaltet sequentiell bzw. automatisch. Das Interieur kann auf die Wünsche des Fahrers maßgeschneidert werden. Und gebracht wird Ihnen das Schmuckstück auch noch. Egal wohin.

Ob der Venom GT sich in zwei Jahren messen darf, entscheidet auch die Nachfrage. Hoffentlich fragen viele nach.

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