Sie sind hier: Start Modern Tuning-Fahrzeuge Mansory Conquistador

Mansory Conquistador

E-Mail Drucken PDF

Der Eroberer aus Brand.

Nach Bentley und Aston Martin ist nun auch Rolls Royce an der Reihe. Bis vor einiger Zeit hätte niemand gewagt, einen Rolls Royce zu tunen. Was gibt es daran noch zu verbessern? So einiges, dachten sich Kourosh Mansory und seine Mannen aus Brand nähe Bayreuth.

Aus dem Phantom wird der Conquistador, was aus dem Spanischen übersetzt "Eroberer" heißt.

Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Tuning-Branche gelingt es Mansory, dass aus dem eleganten Phantom kein Krawall-Auto wird, sondern hebt lediglich die sportliche Seite des Nobelboliden hervor.

Spoiler für den Rolls

Vorne gibt es einen neu entwickelten Frontspoiler mit integriertem LED Tagfahrlicht und verlängerten Grillstreben, Seitenschweller mit implementierten Aluminiumflanken sowie seitliche Luftaustritte. Außenspiegel mit zusätzlichen Abbiegelichtern, sowie eine Heckschürze mit doppelt übereinander befindlichen Auspuffenden. Als Abschluss gibt es einen kleinen Spoiler an der Abrisskante.

Wer möchte, kann sein Fahrzeug auch farblich von den Serien-Brüdern abheben lassen. Auf dem Genfer Autosalon präsentierte man einen neu entwickelten Supermatt-Lack von Glasurit. Das tiefe Schwarz soll Eleganz und Understatement gleichermaßen darstellen. Die serienmäßigen Chromapplikationen wurden mit einem speziellen Silbermattlack überarbeitet. Auf der IAA in Frankfurt gab es dann eine zweifarbige Variante in schwarz/weiß zu sehen.

Bulliger Auftritt

Mächtige voll geschmiedete 22 Zoll Räder verleihen den Conquistador einen bulligen Auftritt. Die Anfangs präsentierten 24 Zoll Räder sind aus Komfortgründen den 22ern gewichen. Vorne und hinten sind jeweils 305/40 22 Zöller montiert. Diese sind auch nötig, um die riesigen Bremsen von Brembo unterzubringen. 412mm 6 Kolben vorne und 405mm 4 Kolben hinten sind eine sichere Bank.

Unter der Haube wuchsen die Dimensionen ebenfalls. Aus 6.7 werden 7.5 Liter Hubraum. Mit dem erstarkten V12 Motor verfügt das Fahrzeug nun über 551 PS sowie einem Drehmoment mit 810 Nm bei 2.900 U/min. Alles ohne Aufladung wohlgemerkt.

Schöner Wohnen

Besonders großen Wert legen Rolls Royce Fahrer natürlich auf den Innenraum. Und auch hier kann Monsory noch eins drauf setzten. Ein absolutes Highlight ist das „suspended particle device glas“ welches dem Fahrgast durch eine Fernbedienung die stufenlose Regulierung der Lichtdurchlässigkeit (stufenloser Transmissionsgrad) erlaubt.

Im Innenraum der Luxuslimousine wartet Mansory mit allerfeinster Individualität auf. Spezielles Wide-Carbon in der Kombination mit hellen Ahornholzintarsien sowie implementierten Ambiente-Lichteffekten verleihen dem Fahrzeuginneren den extravaganten Touch auf höchstem Niveau. Beleuchtete Einstiege, karogesteppte Ornamente im Sitzbereich in der analogen Formsprache zur Wide-Carbonstruktur, Alcantara-Dachhimmel, Alcantara-Armaturentafel bis hin zum konsequent umgesetzten Sportlenkrad. Und im Fond runden die neu konzipierten elektrischen Businesstische mit entsprechenden Multimediamonitoren die exklusive Imagination ab.

750.000 Euro sollte man locker haben

Vom Umfang der Inneneinrichtung hängt auch der Preis des Conquistadors ab. Ungefähr 750.000 Euro sollte man schon im Hinterkopf haben (und natürlich auf dem Bankkonto).

Was kommt als nächstes? Gibt es noch eine Steigerung? Was in den Köpfen der beiden Geschäftsführer Kourosh Mansory und Michael Stein vorgeht, würden wir natürlich gerne wissen. Eins dürfte sicher sein: es ist ein englisches Auto. Das liegt daran, dass Kourosh Mansory einige Zeit in England gelebt hat und dort seine Auto-Liebe gefunden hat. Also wir würden das Rolls Royce Drophead Coupe vorschlagen. Aber daran wird sicher schon gearbeitet…

 

Text: Dirk Schmied

Bilder: Mansory

mansory_phantom_1 mansory_phantom_4 mansory_phantom_2 mansory_phantom_3

 
Mai 2012 Juni 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31